Angeschnittene Trüffel-Knackwurst mit frischen schwarzen Trüffeln auf einem Olivenholzbrett

Trüffel in der Wurst: Knackwurst und Rostbratwurst richtig zubereiten

Trüffel wird meist mit Pasta, Risotto und Rührei verbunden — mit Gerichten also, die ruhig und fett genug sind, um ein feines Aroma zu tragen. Wurst passt auf den ersten Blick nicht in diese Reihe. Tatsächlich funktioniert sie gut, weil Schweinefleisch dieselbe Eigenschaft hat: genug Fett, um Aroma zu binden, und eine zurückhaltende Grundwürze.

Wir führen zwei Würste mit Trüffel. Im Geschmack sind sie verwandt, in allem anderen völlig verschieden — und das ist für Bestellung und Zubereitung wichtiger als der Geschmack.

Die eine Regel, die für beide gilt

Mittlere Hitze, nicht zu heiß braten. Trüffelaromastoffe sind flüchtig; bei starker Hitze verschwinden sie in der Küchenluft, und übrig bleibt eine ganz gewöhnliche Wurst. Mittlere Hitze hat außerdem den Nebeneffekt, dass die Wurst saftig bleibt, statt die Haut zu sprengen.

Trüffel-Knackwurst: getrocknet, ohne Kühlkette

Angeschnittene Trüffel-Knackwurst, daneben frische schwarze Trüffel, Basilikum und Rosmarin

Die Trüffel-Knackwurst ist eine getrocknete Wurst aus Schweinefleisch mit Sommertrüffel (Tuber aestivum) und Trüffelaroma. Der Trüffel ist hier nicht eine Note obendrauf, sondern Teil der Wurstmasse — im Anschnitt sieht man die dunklen Einschlüsse im hellen Brät.

Zwei Wege:

  • Warm. In der Pfanne bei mittlerer Hitze braten. Dazu Kartoffelpüree, Sauerkraut, Linsen oder Bohnen.
  • Kalt. In dünnen Scheiben auf gutem Brot oder auf der Wurstplatte. Je dünner geschnitten, desto deutlicher kommt das Trüffelaroma durch — dieselbe Logik wie beim Hobeln.

Weil sie getrocknet ist, braucht sie keine Kühlkette und reist als normales Paket. Angeschnitten wird sie in Papier gewickelt im Kühlschrank aufbewahrt — nicht in Folie, darunter schwitzt sie.

Rostbratwurst mit Trüffel: gekühlt, in derselben Box wie frischer Trüffel

Rostbratwurst mit Trüffel vom Deutschen Bratwurstmuseum in Mühlhausen

Die Rostbratwurst mit Trüffel ist eine Bratwurst, keine Dauerwurst. Hergestellt wird sie vom Deutschen Bratwurstmuseum in Mühlhausen; das Trüffelaroma stammt von uns.

Sie wird tiefgekühlt gelagert und gekühlt per Express versandt. Nach Erhalt bei höchstens +7 °C aufbewahren und innerhalb von sieben Tagen verbrauchen.

In der Pfanne oder auf dem Grill bei mittlerer Hitze garen. Nicht einstechen: Was herausläuft, ist das Fett, das das Aroma trägt.

Der praktische Punkt beim Bestellen

Der gekühlte Versand wird pro Bestellung einmal berechnet, nicht pro Artikel. Wer frischen Trüffel und die Rostbratwurst zusammen bestellt, zahlt die Kühlbox also nur einmal — beides geht in derselben Styroporbox mit Kühlakkus raus.

Frischer Trüffel wird dienstags bis donnerstags versandt. Die Knackwurst ist davon unabhängig und reist ungekühlt; bei gemischten Bestellungen werden die beiden Versandarten im Warenkorb getrennt ausgewiesen.

Was dazu passt

Trüffel-Knackwurst auf einem Holzbrett mit frischen schwarzen Trüffeln und weißen Pfefferkörnern

Beide Würste vertragen ruhige Beilagen: Kartoffelpüree, Sauerkraut, Linsen, gutes Brot. Kräftige Senf- oder Chilisaucen überdecken den Trüffel — dieselbe Regel wie bei Pasta und Risotto: Je zurückhaltender die Umgebung, desto deutlicher der Trüffel.

Auf einer kalten Platte passen Trüffel-Carpaccio und Trüffelhonig gut dazu; der Honig funktioniert besonders zu kräftigem Käse auf demselben Brett.

Beide Würste finden Sie unter Salame und Salami. Wie frischer Trüffel bis zur Verwendung aufbewahrt wird, steht im Beitrag Trüffel richtig lagern.

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